Buddhismus
Buddhismus – Liebe für alle
Der Buddhismus wurde vor zirka 2500 Jahren von Prinz Siddharta Gautama in Indien begründet. Dieser Prinz ist eher bekannt unter dem Namen Buddha, welchen seine Gefolgsleute ihn einst gaben, weil er ihnen sein großes Wissen weitergab und mit seiner Lehre, dem Dharma, den Pfad zu einem besseren Leben zu weisen suchte. Buddha heißt namentlich übersetzt “Der Erleuchtete”. Buddha ging bereits als junger Mann, im Alter von 29 Jahren, auf Reisen und war vom Elend der Menschen, denen er begegnete, erschüttert. Er machte es sich zur Aufgabe herauszufinden, warum Menschen unter Krankheiten und dem Tod leiden und suchte nach Wegen, um dem Volk in seiner Not zu helfen.
Die Weisheiten von Buddha haben schon vielen geholfen
Das Leben Buddhas wird ausführlich im ältesten heiligen Buch des Buddhismus, der Tripitaka, beschrieben. Da er Mönch wurde und viele Jahre mit Fasten und intensiver Denkarbeit verbrachte, sind auch seine Lehren und die Regeln des Klosterlebens in der Tripitaka enthalten.
Einen Gott, wie das Christentum ihn kennt, gibt es bei den Buddhisten allerdings nicht. Die Kraft der Erlösung liegt in jedem Menschen selbst, wenn er sich die Weisheit der vier edlen Wahrheiten aus den Predigten Buddhas zu Herzen nimmt.
Der Buddhismus und Zen
In Indien ist die Glaubensrichtung des Buddhismus heute allerdings nur noch wenig verbreitet, obwohl sie als viertgrößte Weltreligion überhaupt von großer Bedeutung ist. Ungefähr ein Drittel aller Buddhisten leben aktuell in China und auch in anderen asiatischen Ländern, wie z.B. in Korea, Japan, Thailand, Tibet, Korea und Sri Lanka werden Buddhas Lehren verehrt. Die heilige Schrift die Bhagavadgita ist weit vertreten.
In China entwickelte sich eine besondere Form, der Zen-Buddhismus oder auch schlicht nur Zen genannt.
Das Hauptanliegen des Zen besagt, dass man anderen nur dann helfen kann, wenn man selbst befreit ist.
Eine spirituelle Zen Meditation wird dabei als der effektivste Weg angesehen, um zur Erleuchtung zu gelangen.