Christentum
Das Christentum als Weltreligion
Das Christentum mit weltweit rund 2,26 Milliarden Anhängern (Islam: 1,43 Milliarden, Säkulare bzw. Nichtreligiöse: 1,1 Milliarden) ist, neben Islam und Buddhismus, die international am meisten verbreitete Religion der Erde. Das Christentum gilt als monotheistische Religion, also also Religion welche nur einen allumfassenden Gott kennt und anerkennt (Gegenteil: Polytheismus, “Vielgötterei”, Glaube an eine Mehrzahl von Göttern).
Im Zentrum des Christentums stehen der allumfassende Gott, sein Sohn Jesus Christus sowie die heilige Schrift der Christen, die Bibel. Basis hierfür sind die Lehren von Jesus (von Nazareth). Der Ursprung des Christentums liegt im 1. Jahrhundert in Palästina, zur Zeit der römischen Herrschaft. Hier wurzelt der Glaube in den jüdischen Wanderprediger Jesus von Nazareth, der von den Christen als der Mensch gewordene Sohn Gottes verehrt wird (“Retter der Menschheit”).
Christliche Lehren finden sich in der Bibel
Das Buch gilt im Christentum (sowie Judentum) als Sammlung von antiken Schriften, die das Wort Gottes erhalten und deshalb Urkunde des Glaubens ist (=Heilige Schrift). Dabei unterteilt sich sie sich in das alte- und neue Testament. Das alte Testament entstand circa 250 v. Chr., wobei das neue Testament zwischen 50 und 130 n. Chr. entstanden ist. Die Bibel gilt weltweit als eines der meistverkauften Bücher aller Zeiten. Neben der Möglichkeit das Buch als gedruckte Fassung zu erwerben, besteht seit dem Internetzeitalter die Alternative die Bible online zu kaufen oder die Bible online zu lesen.